Am 27.1. müssen wir uns erinnern, mit unseren Gedanken bei den Opfern sein, den Opfern des Nationalsozialismus. Denn an diesem Tag ist der Internationale Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus.

Der Nationalsozialismus begann nach dem ersten Weltkrieg, als die Menschen in Not waren. Die Nationalsozialisten machten sich das zu Nutzen, um unter anderem Deutschland zu einem undemokratischen Land zu machen. So fingen der 2. Weltkrieg und der Völkermord an den Juden an.

Man legte diesen Gedenktag auf den 27.1., weil zu diesem Zeitpunkt die KZ-Insassen des größten jemals existierenden Vernichtungslagers befreit wurden: Auschwitz. Dort waren nicht nur Juden eingesperrt, sondern auch Homosexuelle, Menschen mit Einschränkungen, Kriegsgefangene und andere Menschen, deren Leben als lebensunwert erklärt wurden. Insgesamt 1,1 Millionen Menschen wurden in Auschwitz zu unrecht getötet. Fabrikmäßig und systematisch wurden sie vernichtet durch Giftgas, Hunger, Krankheiten, schwere Arbeit und Menschenversuche. Insgesamt sind der NS-Zeit ca. 18.700.000 Menschen zum Opfer gefallen (Opfer des 2. Weltkriegs nicht mitgezählt).

Das Erinnern darf und soll keine Strafe sein oder zur deutschen Schande erklärt werden. Das Erinnern ist ein wichtiger Teil der Geschichte, denn das geschehene Unrecht darf nie vergessen werden. Es muss als Aufklärung dienen, damit so ein schreckliches Ereignis nie wieder in der Geschichte passieren kann! So wollen wir die Opfer nicht vergessen und um sie trauern, denn zu dieser Zeit mussten Millionen unschuldige Menschen mit ihrem Leben bezahlen.

M.K, L.W.