„Demokratie in der Musik – gibt es das überhaupt?“
Mit dieser Frage begann das Sommerkonzert am Ende des ersten Projekttages. Die Antwort gab nicht eine Rede – sondern das Konzert selbst. Solistinnen, Kammermusik, Chor, Ukulelenensemble, Orchester und Tanz, teilweise auch im Fachunterricht entstandene Beiträge, machten deutlich, wie unterschiedlich Musik sein kann. Einige Programmpunkte wurden von Schülerinnen selbst geleitet oder choreografiert: „Heavenly Harmonies“, der Gospelchor des Musikkurses der Q1 sowie der HipHop-Tanz der Klasse 8s.



So wurde neben aller Vielfalt auch sichtbar, dass Verantwortung zu übernehmen, eigene Ideen einzubringen und gemeinsam etwas zu gestalten selbstverständliche Teile unseres Schullebens sind.
Ein besonderer Moment war das gemeinsame Orchesterstück mit Schülerinnen und Schülern sowie deren Musiklehrkräfte unserer Nachbarschule, dem Clara-Schumann-Gymnasium. Obwohl nur wenig Zeit für gemeinsame Proben blieb, entstand eine musikalische Begegnung, die das Konzertmotto „Gemeinsam verschieden – viele Stimmen, ein Klang“ auf besondere Weise erlebbar machte. Musik verbindet, sie schafft Begegnungen, lässt Menschen aufeinander hören und kann Brücken bauen, manchmal wörtlich, manchmal im übertragenen Sinne. Gerade deshalb passte unser Konzertprogramm so gut zu den Demokratietagen: Demokratie lebt nicht davon, dass alle gleich sind, sondern davon, dass unterschiedliche Menschen einander begegnen, sich zuhören und gemeinsam etwas entstehen lassen.

M.K.
