Der Frühling kommt, die Sonne scheint. Es macht den Anschein, dass es nicht echt sei.

Aber wenn ich dann falle, mich ins Gras verharre, den Boden spür an meinen Füßen, fühlen sollte jeden Grashalm und meine Zehen kralle ins Gras rein.

Wenn die Sonne scheint in mein Gesicht, wie ein helles Licht, das all meine Sorgen ersticht, und ich dann merk, wie mein altes Ich dahin bricht.

Wenn ich unbeschwert über die Wiesen jage, mir meine Füße lustig trabe, Blumen mich umringen, Vögel sich ansingen und Käfer miteinander ringen.

Aber wenn das ein Traum sein mag, dann weckt mich nie. Denn hier wird es nie zu viel. Doch ein Traum wird es wohl nicht sein. Aufwachen tu ich nämlich nicht. Nicht mal dadurch, dass ich mich zwick.

M.K.