Jedes Jahr kommt kurz vor dem Abitur die Zeit der Mottowoche, des Abistreichs und des Abicorsos, die von den Schülerinnen immer genossen wird.

Mottowoche: die ausgelassene Q2 besucht die 9er im Lateinunterricht, Copyright C. Brors
In der Messe beschenken die 6er die Abiturientinnen mit Heilkräutern, Copyright C. Brors

Als wir das Gelände der Schule betraten, wurden wir sofort mit lauter Musik und einem riesigen Winkemännchen begrüßt. Dazu bekamen wir mit Lippenstift ein Herzchen auf die Wange gemalt und man erhielt ein schwarzes VIP-Bändchen, mit dem man später in eine kleine Disco im Lesesaal gehen konnte.


In der Turnhalle wurden Frau Antoine, Frau Thiet, die sich als Frau Petermann ausgab, und Frau Simon gefangen genommen. Frau Antoine bekam jedoch ein pinkes Kuscheltier, das sie liebevoll behandelte. Nach vielen Spielen, in denen die Schüler gegen die Lehrer spielten, hatten die Lehrer mehr Punkte, also sollten die Gefangenen freigelassen werden, was jedoch Dank der Q2 erst geschah, nachdem alle drei Lehrerinnen jeweils ein peinliches Gedicht vorlasen.

Becherspiel beim Abistreich, Copyright C. Brors
Bücherstapeln beim Abistreich, Copyright C. Brors
Tauziehen beim Abistreich, Copyright C. Brors
Abschlusstanz beim Abistreich, Copyright C. Brors

Kurz bevor die Abiturientinnen mit ihren Autos aus der Schule fuhren, konnten wir noch ein Interview mit einer von ihnen führen:

Interviewerin: Gab es beim Vorbereiten des Abistreichs Widerspruch bzw. Streit?

Abiturientin: Ja, uns wurden Wasserpistolen und generell alles mit Wasser verboten. Trotzdem war sonst alles sehr locker.

Interviewerin: Habt ihr schon Kommentare von den Lehrern zum Streich bekommen und, wenn ja, waren diese eher positiv oder negativ?

Abiturientin: Die Beziehung zwischen uns und den Lehrern ist eigentlich sehr gut und ich denke, sie fanden das alles ganz süß.

Interviewerin: Wie lange habt ihr ungefähr gebraucht, um alles aufzubauen?

Abiturientin: Ich würde sagen, drei Stunden, vielleicht auch etwas mehr oder weniger.

Interviewerin: Freut ihr euch, bald keine Schule mehr zu haben, oder werdet ihr auch Dinge vermissen?

Abiturientin: Wir freuen uns schon, einen wichtigen Lebensausschnitt zu beenden, aber es war auch eine sehr schöne Zeit hier und wir werden auf jeden Fall viel vermissen; die Gebäude und Leute sind uns sehr ans Herz gewachsen – ich muss jetzt los zum Flashmob, tut mir leid. Tschüss!

Interviewerin: Tschüss!

Alles in allem war dies ein emotionaler und schöner Tag für jede Schülerin.

F.K., L.W., J.G., C.B.