Das Projekt „Beats, Botschaften, Widerstand“ beschäftigt sich mit der politischen und gesellschaftskritischen Funktion von Jugendkulturen am Beispiel von HipHop. Die Schülerinnen haben sich erst Beispiele angeschaut, um schließlich ihren eigenen Rap zu produzieren.
Bevor wir das Projekt besucht haben, haben wir uns erstmal in das Thema eingearbeitet. Dazu haben wir nach bekannten Künstlern gesucht, die über politische und gesellschaftskritische Themen rappen.

Um noch mehr Informationen über das Projekt zu erfahren, haben wir ein Interview mit Frau Auhagen und Frau Kern-Schürmann geführt.
LFS-Welt: Guten Morgen Frau Auhagen und Frau Kern-Schürmann. Wir haben ein paar Fragen an Sie. Unsere erste Frage: Womit beschäftigen Sie sich in Ihrem Projekt?
Lehrerinnen: Wir versuchen, Raps zu gestalten, um auf Missstände in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen.
LFS-Welt: Was hat das Projekt mit Demokratie zu tun?
Lehrerinnen: Wir setzen uns u. a. für Menschenrechte, gleiche Rechte für alle und eine bessere Gesellschaft ein.
LFS-Welt: Was finden Sie an Ihrem Projekt wichtig? Was wollen Sie den Schülerinnen vermitteln?
Lehrerinnen: Wir wollen ihnen vermitteln, dass jeder eine Stimme hat, dass es sich lohnt, seine Stimme gegen Missstände zu erheben, und dass die Schülerinnen sich ihrer Eigenwirksamkeit bewusst werden, um sich für eine gerechte, gute Gesellschaft einzusetzen.
LFS-Welt: Was sollen die Raps bewirken?
Lehrerinnen: Sie sollen bewirken, dass auch andere Menschen sich für die Themen engagieren, die wir vorschlagen.
LFS-Welt: Wie sollen die Schülerinnen ihren Rap erstellen (mit welchen Ideen/Mitteln)?
Lehrerinnen: Die Texte werden selbst erstellt und zu eigenen Rhythmen vorgetragen, zu Themen, die die Schülerinnen interessieren.
LFS-Welt: Vielen Dank für das Interview!
Um noch Eindrücke aus der Sicht der Schülerinnen zu erfahren, haben wir ihnen ebenfalls einige Fragen gestellt.
LFS-Welt: Hallo Julie und Melinda. Wenn ihr Lust habt, würden wir gerne ein Interview mit euch führen.
J. und M.: Ja, gerne.
LFS-Welt: Warum beschäftigt ihr euch mit eurem Projekt? Warum habt ihr es gewählt?
J.: Ich habe das Projekt gewählt, weil es um Demokratie geht und das eins der wichtigsten Themen ist. Außerdem rappen wir und können gut neue Erfahrungen sammeln und haben jetzt schon den Stoff der 8. Klasse in Musik drin. Zudem benutzen wir coole Apps, mit denen wir Musik aufnehmen und Instrumente spielen können.
M.: Ich habe das Projekt gewählt, weil ich mich gerne mit Musik und Beats beschäftige und es sehr viel Spaß macht.
LFS-Welt: Mit welchen politischen und gesellschaftskritischen Themen beschäftigen sich die HipHopper, mit denen ihr euch beschäftigt habt? Was kritisieren sie?
J.: Wir haben viel über verschiedene HipHopper geredet und über die 70er Jahre und wie alles angefangen hat. Es ging meist um ihre Alltagsgeschichten und darum, wie schlimm sie es finden, in der derzeitigen Gesellschaft zu leben, wegen dem Rassismus und Hass auf sie.
LFS-Welt: Habt ihr schon Ideen, welche Themen ihr in eurem Rap einbeziehen wollt?
J.: Ja, wir wollen einen Rap gegen die AfD machen, also gegen die Rechtsradikalen, und das haben wir so gut versucht nachzumachen, wie es geht.
LFS-Welt: Dankeschön, dass ihr euch Zeit für uns genommen habt.


Am nächsten Tag:
Wir haben die Rapper Julie und Melinda nach ihrem Fazit zu den Projekttagen gefragt.
LFS-Welt: Wie seid ihr auf die Texte und Beats für euren Rap gekommen? Worauf musstet ihr achten?
J.: Die Ideen sind uns einfach in den Kopf geströmt. Wir mussten darauf achten, dass alles sich stimmig angehört hat.
LFS-Welt: Welche wichtigen Erfahrungen habt ihr gesammelt?
M.: Wir haben Erfahrungen gesammelt, wie man gute Raps macht und dass es coole Apps zur Erstellung der Raps gibt.
LFS-Welt: Wie hat euch euer Projekt gefallen?
J.: Ausgezeichnet. Wir haben viele neue Dinge gelernt.
M.: Mir hat es ebenfalls sehr viel Spaß gemacht.
LFS-Welt: Dankeschön!

Geradeaus
Rechtspopulismus schreit laut, doch die Wahrheit spricht nur leise.
Rechtspopulismus spaltet Nachbarn, baut aus Angst, dieselben alten Kreiser.
Parolen statt Lösungen, das klingt zwar ziemlich groß, doch wenn man tiefer nachfragt, dann ist auch nicht viel los.
Refrain: (4x)
Nicht links, nicht rechts! – Ich halt‘ den Blick geradeaus.
Für Respekt und Fakten – statt Hass, nur im Treppenhaus.
Diskussion statt Feindbild – Brückenbau, statt Graben.
Eine starke Gesellschaft kann Vielfalt gut vertragen.
Refrain: (4x)
Nicht links, nicht rechts! – Ich halt’ den Blick geradeaus.
Global warming
The ice is melting day by day.
We waste our chances thrown away.
The forests burn, the rivers dry.
Still we watch and just walk by.
The airgewarmer every year.
The signs are clear, the end is near.
We need to change the way we live.
Protect the earth and all it gives.
Chorus:
Wake-up now, before it’s too late!
We cannot leave it all to fate.
Our only home is crying loud.
Let’s make it better, strong and proud!
Plant more trees and save the seas!
Protect the the World for You and Me!
Stand Up Now, We’ll show you how!
The time to act is right here, now.
Polarbears are dying alone.
with no escape but far from home.
The skies turn grey the heat won’t fade.
It’s time to fix the mess we’ve made.
Chorus:
Wake-up now, before it’s too late!
We cannot leave it all to fate.
Our only home is crying loud.
Let’s make it better, strong and proud!
Dieser Artikel ist von „Brownie“ und „Stufi“.





